Ach! es ist soweit! Dies Blog geht auf Warteschiene zur Überholung und was diverse Konkretisierungen in den schriftlichen und biologischen Lebensverhältnissen betreffen.
Ach! und das kann ein bisschen dauern und da der Verfasser und Autor der seiteninternen Seitenstatistik entziehen kann, dass es offensichtlich Dauergäste in dies semiotische Gefilde löckt, möcht er sich genau jenen zulehnen – freilich sind Zufallsgäste ebenso gern miteinbezogen und sollten sich insofern gern und direkt angesprochen fühlen.
Ach! (dieses Gejammere…)
Akklamation:
„So müssen die Ahnungen der Kindheit dahin, um als Wahrheit wieder aufzustehen im Geiste des Mannes. So verblühen die schönen jugendlichen Myrten der Vorwelt, die Dichtungen Homers und seiner Zeiten, die Prophezeiungen und Offenbarungen, aber der Keim, der in ihnen lag, geht als reife Frucht hervor im Herbst.“ – Ja! Im Herbst soll dies Blog wieder auferstehen, die Kindheit aber soll bleiben und sogar noch hervortreten. Sonst wiederholt sich das endlos-archaisch-griechische Machotum noch einmal zweitausend Jahre.
„Doch wird das Vollkommene erst im fernen Land kommen. Im Lande der Heimat, des Wiedersehens und der ewigen Jugend. Jetzt ist es doch nur Dämmerung.“ – Ja! Die Reise geht in die Heimat des Verfassers, Kaliningrad, Königsberg, in die Vorhalle eines Kant und Thomas Mann, auf den Pferdehof und in die sumpfigen Auen des alten östpreußischen Flak-Hilfsschützen und Nazi-Mitläufers aus gebrochenem Herzen und elender Verzweiflung heraus: Otto Bolz.
„Leb wohl, Melitta! Leb wohl!“ – Ja! Weiß der Teufel, wer damit gemeint ist.
Ach! Für die Treuen zwei Gedicht aus der nahen Kindheit, während im Kopf die Hoffmanschen Erzählungen rauschen und den Verfasser ans graublaue Meer locken:
Sacht´ das Leben wär, ich dacht;
Doch nur der Tod ist sacht und still.
Leben singt und Leben lacht,
Ständig und unbändig.
Der Tod kennt das Leben auswendig.
Sachte das Leben wäre, dachte ich, Kind.
Da kam der Tod – leiser als Luft
Und schneller als der Wind.
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Die Ruhe wenn das Meer still steht,
Der Wind zu flüstern aufhört,
Das Herz den Verstand stillt,
Ein Lächeln unter tausend Stößen
Nicht aufhört.
Einen Kometen im Fernglas verloren.
Gefunden habe ich Dich.
Der angeborene Klang des Lebens
Die Sonne in einem Wasserglas
Glänzt und schimmert nur für Dich.
Der Verfasser freut sich auf den neuen Herbst und grüßt die treuen Herzen!
Das Gedichtlein entstand inspiriert durch Hesses Gedicht „Im Nebel„. Im Gedicht von Hesse selbst würde es die vierte Strophe sein bzw. die dritte ersetzen.
Was aber liebe ich, da ich mich liebe?
Nicht die Schönheit des Körpers
Noch den Takt der Zeit im Blut;
Nicht den Glanz des Himmels, der da so lieb
Der Augen mangelnder Erkenntnis;
Nicht die süßen Melodien im Wind;
Nicht die Blumen, Düfte, Sternenlicht;
Und dennoch liebe ich mein Herz und
Seinen Klang; das Wort und seine Umarmung
Wenn ich mich liebe.
Herz und Klang und Wort und Umarmung meines inneren Menschen.
Dort ist meine Seele gemalt, was kein Raum erfasst;
Dort erklingt, was Zeit nicht nehmen kann;
Dort durftet, was kein Wind verweht;
Dort schmeckt, was keine Sattheit vergällt
Und schmiegt sich an, was kein Überdruss je löst.
Das ist es, was ich liebe, liebe ich mich.
Was aber bin ich?
Und was meine Seele?
Was bin ich für ein Wesen?
Drinnen und Draußen:
Ein Leben so mannigfach und vielgestalt
Und völlig unermesslich;
Ein Mosaik, ein Abbild zufälliger Erinnerungen
Im Spiegel des Selbst und Dir und der Welt.